Geschichte des Vereins

1987 wird der Förderverein für Waldorfpädagogik Neubiberg e.V. gegründet, zunächst um eine Spielgruppe aufzubauen.

Im Juni 1991 übernimmt der Verein einen renovierungsbedürftigen Privatkindergarten mit einem schönen Garten am Ranhazweg in Ottobrunn.

Im September 1991 gelingt mit reger Beteiligung vieler Eltern in Eigenleistung, der Umbau und die Renovierung des Kindergartens zur Eignung als staatlich anerkannter Kindergarten.

Im Oktober 1991 wird der Kindergarten unerwartet schnell anerkannt und die Finanzierung scheint gesichert.

Im Dezember 1992 wird die Erweiterung durch einen Anbau geplant und wieder mit viel Elterneinsatz und wenig Geld im September 1993 fertiggestellt. Der Kindergarten hat jetzt zwei kleine Gruppen mit zwei Erzieherinnen, zwei Praktikanten und 30 Kindern.

Im Herbst 1993 gerät der Kindergarten durch die Entziehung von Zuschüssen in eine finanzielle Krise. Durch Bazare, Spenden von Firmen, zinslose Kredite von Privatpersonen und wieder fließende Zuschüsse einzelner Gemeinden, wird die Krise überwunden. Besuche bei und Briefe an die Gemeinden bringen zum Großteil positive Ergebnisse. Der Kindergarten kann überleben.

Im Jahr 2001 wird mit Unterstützung der Gemeinde Neubiberg eine Spielgruppe für Kleinkinder gegründet. Ein Kinderhaus in der Walkürenstraße wird gefunden.

Im Oktober 2001 kann eine zweite Spielgruppe angeboten werden.

Im Januar 2002 wird nach Monaten der intensiven Suche das Haus am Haidgraben 27 in Ottobrunn gefunden als neues Heim für den Waldorfkindergarten Ottobrunn. Der Mietvertrag des Hauses am Ranhazweg war ausgelaufen und wurde wegen Bebauungsplänen nicht mehr verlängert. Mit viel Aufwand und wieder großem Engagement des Fördervereins und der Eltern wird das Haus am Haidgraben kindergartengerecht umgebaut und renoviert, der große Garten mit zwei Sandkästen, Schaukel, Beeten und einem Gerätehäuschen ausgestattet.

Im September 2002 pünktlich nach den großen Ferien wird der Kindergarten im Haidgraben in Ottobrunn von 44 Kindern mit Begeisterung in Besitz genommen.

Im Oktober 2013 kommt die Sendung „Zuhause im Glück“ dem Waldorfkindergarten Ottobrunn zur Hilfe. Das Häuschen im Haidgraben ist in die Jahre gekommen und stark renovierungsbedürftig. Ein Opa hat für den Kindergarten ein Haus in Brunnthal erstanden, welches noch von einem Restaurant zu einer barrierefreien Kindertageseinrichtung umgebaut werden muss. Das „Zuhause im Glück“-Team übernimmt einen Teil der Renovierungsarbeiten.

Das neue Waldorfhaus im Eugen-Sänger-Ring 6a in Brunnthal wird durch den Bauherrn fertiggestellt. Im Januar 2014 ziehen zwei Kindergartengruppen und die Krippenkinder in die neu eröffnete Wiegestube ein.